Freitag, 24. Februar 2017

Schokolade

hoch zwei


Eingeladen war ich schon länger, und endlich hat es mal wieder geklappt.

Damit ich den Zwillingen was kleines mitbringen konnte - es soll nicht die Wohnung füllen - habe ich nach Manier von Madame Gianna


Mein Papiergewerksel-Kram ausgebreitet, und die Schokolade artgerecht" verpackt.


Schokolade zweimal anders.

Für die Beiden war sofort klar, wer welche Tafel bekommt. Kein Streit, kein Gezanke....
Da habe ich es wohl getroffen 


Habt einen süssen Tag!

Herzlichst
yase

Mittwoch, 22. Februar 2017

Stil -

Philosophie 3


Gerne bedanke ich mich an dieser Stelle für eure interessanten Kommentare zu dieser Serie bei mir. Ich finde es so spannend, was ihr alles zu erzählen habt!
Heute geht es also weiter mit den Fragen bei Art und Stil von Nico



1.Was bewunderst du an der Art, wie andere Frauen auftreten?

Mich faszinieren Frauen, die stimmig sind. Am meisten fallen mir Frauen auf, die nicht "Mainstream" sind. Solche, die ihren eigenen Stil leben, das finde ich stark 



2.Viele Leute sagen, sie wollen sich «wohl fühlen», oder sie bewundern Menschen, die »selbstbewusst» wirken. Was bedeutet das für dich?


"Wohl fühlen" wird in Sachen Kleidung oft mit Jogginghose oder Leggins mit oversize Pullover gleichgesetzt. Ist für mich okay, hat aber m.A.n nichts mit Stil zu tun.
Für mich bedeutet " ich fühle mich wohl in meinen Kleidern" wenn ich mich morgens anziehen kann, und dann den ganzen Tag nicht darüber nachdenken muss, wie ich aussehe. Wenn ein zufälliger Blick in ein Schaufenster ein "oh, das bin ja ich! Schön!" bewirkt. 
Ich denke, dieses Selbstverständnis für einem selber, ist das, was als Selbstbewusstsein wahrgenommen wird. Dieses sich selber wahrnehmen, wird als Stärke empfunden. Was dann fälschlicherweise als Selbstbewusst interpretiert wird, weil es trotz stimmiger Kleidung doch auch immer wieder Situationen gibt, in denen ich nicht weiter weiss



3. Fallen dir Frauen auf Straße auf? Falls ja, welche Art von Frauen ziehen deine Aufmerksamkeit auf sich?





Frauen, die sich ihrer Schönheit bewusst sind!
Helena Rubinstein sagte einmal " es gibt keine hässlichen Frauen. Nur gleichgültige..."  Mir gefallen Frauen, die sich nicht durch irgend ein Modediktat verunsichern lassen. Ich arbeite mit Menschen, da sage ich oft, wenn mir was gefällt.
Eine Frau trägt wunderschönen Echtstein-Schmuck! Die Kette könnte mich ersäufen, an ihr wirkt sie einfach nur bombastisch! 
Hier am Ort lebt eine Frau, die immer pink trägt. Seit ich sie kenne (ich bin hier aufgewachsen, sie ist älter als ich) Die Frau trägt konsequent ihren Stil. 
Oder die Frau, die ihr Haar stets geflochten über den Rücken baumeln lässt, und einen Hut trägt. Sie ist sich selber!
Oder der junge Mann auf dem Bahnhof, der stets wie ein englischer Gentlemen gekleidet ist. Weil er sich au so benimmt, stimmt das total. Den Mann möchte ich einfach nur ansehen....
Eine junge Frau trägt stets passende Fingerringe. Zu jedem Outfit andere. Das gefällt mir, das ist ihr Stil.


4. Welche bewunderst du? Wenn nicht Bewunderung, wie würdest du das Gefühl beschreiben, das eine interessant angezogene Frau auf der Straße bei dir auslöst?


Ich bin ein grosser Bewunderer von Frauen, die ihren Stil leben, die stimmig sind, im Einklang mit sich selbst. Das hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern mit Selbstannahme. 
Frauen und Männer, die sich selber mögen, strahlen das aus, tragen sich Sorge, sind sich nahe. Das zieht mich an, das finde ich schön.
Ihr Stil muss mir nicht gefallen - das ist Geschmacksache, (siehe erster Teil dieser Serie) aber das fällt mir auf, das finde ich anziehend

Ein stimmiger Mensch macht mich glücklich. Hört sich etwas komisch an. 
Ich erinnere mich an eine junge Frau, die in den Semesterferien nach Hause kam. Als ich sie da nach einigen Monaten wieder sah, machte sie mich glücklich: Im Studium, weg vom gewohnten Umfeld, hatte sie den Mut, ihren Stil zu kultivieren. Sie trägt spannende Farbkombinationen und interessante Stilmixe. Sie schert sich nicht um eine "Idealfigur" (was ich ganz besonders schön finde!!) und ist einfach nur sich selber.

Ja, Menschen, die sie selbst sind, machen mich glücklich. 

***

Habt einen guten Tag!!

Herzlichst
yase

Montag, 20. Februar 2017

Lilly

schafft das!


Lilly, meine Overlock - Maschine ist sehr lernfähig. Nun nähen wir doch schon länger auch Oberteile, obwohl ich mir das noch vor ein paar Monaten nicht zugetraut habe...





Genäht haben wir ein Shirt nach dem Schnitt: klassisches Oberteil aus "näh dir dein Kleid"


Das Ausschnittbündchen ist fast perfekt, aber das liegt nicht an Lilly ;)


Nun, wo es doch dann Frühling wird -irgendwann - werden wir gemeinsam ausgehen.



Habt einen lehrreichen Tag!

Herzlichst
yase

Gearbeitet habe ich mit
Schnitt verlinkt,
klassisches Oberteil, Ausschnitt 2, schmaler Ärmel, lang, 10cm verlängert, weil kein Rock dran kommt
Stoff vom Stoffmarkt



Freitag, 17. Februar 2017

Von der Nadel


gehüpft


In meiner Restekiste lag auch noch genug Wolle von diesem Projekt  
(Hintergründe dazu da, da, und da)

Die Farbe ist einfach meins, und die Geschichte gehört auch zu mir. Also habe ich mir etwas für mich daraus gemacht:



Ein warmer Loop, ein Halswärmer, eine Kuscheleinheit


Das Muster gefunden in den Weiten des www....


Da ich den Poncho doch häufig trage - und erstaunlich oft darauf angesprochen werde - wird der Loop auch bei einer Bise mitkommen dürfen. 


Habt einen glücklichen Tag!

Herzlichst
yase

Mittwoch, 15. Februar 2017

Stil-

Prägung

Bei Nico von Art und Stil geht es Schlag auf Schlag weiter .
Da ich mich entschlossen habe, dabei zu sein, bin ich jetzt etwas in Zugzwang.

Diesmal geht es um



1.Welchen kulturellen Hintergrund hast du, und wie beeinflusst er deinen Kleidungsstil?


In der Schweiz eher ländlich aufgewachsen, lebe ich immer noch hier. Hier kennt irgendwie immer noch Jeder Jeden, und so wissen doch alle, wer in der teuren Kleidung steckt, oder im geleasten Auto rumfährt. Angeben bringt da nichts. Aber auf dem Dorf ist die Anonyität fremd, und man hilft sich noch....

2. Hast du von deinen Eltern etwas über Kleider, Anziehen oder Stil gelernt? Woran erinnerst du dich konkret? Haben sie dir diese Dinge beigebracht oder hast du sie dir abgeschaut?


Als Kind einer alleinerziehenden Mutter in den frühen 70ern (keine Alimente da mein Vater nicht in der Schweiz lebt) war Kleidung Mittel zum Zweck. Warm, sauber, anständig geflickt. Mehr musste Kleidung nicht bieten.
Ich erinnere mich an einen grossen Karton Kleidung, die meine Tante geschickt hatte. Darin alles abgelegte Sachen meines Cousins, der viel grösser war als ich. Und ein Junge. Die dunkelbraune Cordhose war einfach nur absolut hässlich - aber ich musste sie anziehen. Widerstand war zwecklos.
Ab da wusste ich, dass es eine Zeit geben wird, wo ich nur noch Kleidung trage, die ich will!!
Kann sein, dass ich deshalb so viel Wert auf eigenen Stil lege.
Mutters Ansicht über Mädchen, die modisch gekleidet waren: Da hat sich eine Mutter ihren Modelfimmel an den Töchtern ausgelebt!
Meine erste selbstgekaufte Hose im Jahre 1982 war dann eine Karottenjeans!!!!! Ich war sowas von glücklich..... (Zwei Tage später bin ich mit dem Rad gestürzt, die Hose hatte eine Riss. Und meine Oma hat sie geflickt.... Ich habe die Hose getragen, bis sie auseinander fiel.) Das war die Befreiung aus dem Kleiderkorsett meiner Kindheit.
1987, als meine Ausbildung beendet war, habe ich mir mit dem ersten "grossen Lohn" eine einfache Nähmaschine gekauft :)

3. Zeig uns ein Foto von deiner Mutter aus der Zeit, bevor sie Kinder hatte, und beschreibe, was du siehst


Das Bild lasse ich mal weg.
Meine Mutter hat sich nie was aus Kleidung gemacht, Bildung wäre wichtig - konnte sie sich aber erst nach den Geburten von uns aneignen.

4.Kannst Du etwas dazu sagen, inwiefern deine Figur und Dein Stil mit deiner Mutter zu tun haben, oder auch nicht?


Weder meine Figur noch mein Stil haben etwas mit meiner Mutter zu tun. Ich gehöre zu der Sorte Mensch "die alles essen kann", demnach "alles tragen könnte " (was ich aber nicht will) Meine Mutter macht immer irgendwelche Diäten, und wie bereits erwähnt, war Mode und Stil bei ihr nie ein Thema. Meine Mutter versteht auch heute noch nicht, weshalb ich mich gerne yase-typisch anziehe. Das findet sie immer wieder lächerlich.
Kann sein, dass ich mich deshalb intensiv mit Kleidung beschäftige.
Eher hat wohl meine Oma hier die Hände im Spiel. Unser Verhältnis war oft sehr gespannt, und als Kind habe ich mich darüber amüsiert, dass sie immer rosa Lippenstift auftrug, rote Hüte und elegante Kleidung trug. Meine Oma wäre gerne Schneiderin geworden, aber zwischen den Weltkriegen war das gar kein Thema. So wurde sie Weissnäherin, und lebte ihren Traum vom Kleider nähen in ihrer Ehe aus. Sie nähte auch für mich als Kind noch einen Wintermantel. Aber ich durfte weder bei der Wahl des Stoffs noch beim Schnitt mitreden (meine Mutter strickte eine passende Mütze dazu....) Der Mantel hatte zwar eine schöne Farbe, war aber viel zu elegant für die Schule, und die Mütze war ein Kaffewärmer. Der Spott der andren Kindern war mir sicher....
Je älter ich aber wurde, um so mehr imponierte mir der Stil meiner Oma. Meine Oma war gross, und normal schlank. Als Städterin "in besseren Kreisen" aufgewachsen, blieb sie ihrem Stil auch auf dem Dorf treu. Was bestimmt damals nicht nur einfach war - sie fühlte sich immer fremd hier.
Ich schminke mich, je nach Tag mehr oder weniger. Aber ohne nicht mindestens Wimperntusche aufzutragen, stelle ich den Müllsack nicht an die Strasse... Ich nähe meine eigenen Kleider und ich stehe heute dazu, dass ich mich selber bin. Ich bin klein, eher zarter Körperbau (da schlagen die Genen von Papa durch) und wie gesagt eher dünn. Bestimmt aber habe ich mein Haar aus der Familie mütterlicherseits. Meine Oma hatte noch mit 85 wunderschönes Haar!


***


Nun habe ich euch etwas zugetextet - mehr zu lesen zum Thema Hier




Habt einen lustigen Tag!

Herzlichst
yase

Montag, 13. Februar 2017

Schirm-


Haspel


Da liegen sie nun, die sechs Stränge handgefärbte Heidelbeer-Wolle.
Am Wochenende wollte ich sie wickeln
Der Wollhaspler meiner Oma ist seit Jahren verschollen.



In der Regel nehme ich Stuhllehnen, um ein Knäuel zu wickeln.
Aber die Stränge sind zu lang, es ist sehr unbequem..... ich muss um den Stuhl rumgehen, das wäre ein netter Spaziergang

Ich surfe im Netz - und finde hier die genialste Lösung ever



Dieser Schirm hat die Drachenkämpferin bemalt - und nicht mitgenommen, als sie nach der Hochzeit ausgezogen ist. Gut, jetzt erreicht er ein höheres Level!



Den Schirm stelle ich in eine grosse Flasche, ich sammle darin Fünf-Räppler.
Das gibt auch ein gutes Gewicht ;)



Damit der Schirm die richtige Spannweite behält, fixiere ich die Schirmspinne mit einer Klemme




Damit die Wolle an Ort u nd Stelle bleibt, nehme ich Wächeklammern und lege den Strang darum.
Jetzt kann ich bequem auf der Couch sitzen, und meine Knäuel wickeln!
Irgendwann bekomme ich den Krampf in den Händen, weil die Wollknäuel so gross werden.

Vielleicht hat jemand von euch eine kreative Lösung für einen Woll-Wickler??

Der Schirm jedenfalls hat sich seine Daseinsberechtigung erarbeitet, und darf hier bleiben. (Der nimmt ja kein Platz weg.) Auch die Flasche bleibt, die steht seit 30 Jahren in meinem Leben.


Danke an dieser Stelle mal Allen, die ihre kreativen Ideen einfach so teilen!
Merci


Habt einen genialen Tag!

Herzlichst
yase












Freitag, 10. Februar 2017

Wolle in

Heidelbeerfarbe

Letztes Jahr durfte ich mir bei meiner wolle-färbenden Bloggerfreundin Wolle in einer Lieblingsfarbe wünschen


Schon da war klar, dass ich mir eine Jacke in Heidelbeerfarbe stricken möchte.
Damit die Farbe auch meiner Idee von Heidelbeeren entsprach, durfte ich eine Farbkarte schicken.


Die Farbe ist sowas von perfekt!!
Handgefärbte Wolle. Ich bin ganz ehrfürchtig!


Ich freue mich so sehr darauf, die Wolle anzustricken!


Habt einen bestrickenden Tag!

Herzlichst
yase